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Andere Stimmen
zum 11. Kapitel: Förderung des Friedens
Was sagt der Islam zu Krieg und Frieden?
Islam und Frieden
Iwan Sokolowsky SJ (Quelle: con-spiracy;in: Mitteilungen der österreichischen Jesuiten, Heft 3, 2005.)
Dschihad – der Eifer für Gott
Der Ausdruck dschihad ist ein spannungsreicher, vielfältig gefüllter Begriff. Die Spannung drückt sich einmal darin aus, dass er zunächst „Eifer für Gott“ meint und gleichzeitig ein „Sich leicht machen“, das darin seinen Grund hat, dass der Mensch Geschöpf ist.Wörtlich meint dschihad die Anstrengung, den Eifer, die rechte Wegleitung, die im Koran grundgelegt ist. Der Dschihad wird folgendermaßen interpretiert:
 * dschihad akbar, die äußerste Anstrengung gegen eigene schlechte Triebe, der innere
 Kampf gegen Laster. Zu dieser Art von Anstrengung zählen auch islamische Hilfswerke, institutionelle Hilfen und  die islamische Entwicklungspolitik.
 * dschihad kabir, die große Anstrengung, gemeint ist, mit Eifer vom eigenen Glauben sprechen, die    Verkündigung und er Dialog mit anderen Religionen, weil von der eigenen Überzeugung mit Eifer Zeugnis geben  werden soll.
 * Dschihad asgar, die kleine Anstrengung. Hier ist der Krieg gemeint, der Kampf um Glaubensfreiheit und das  Eintreten für Verfolgte und Unterdrückte. Vom Einzelnen wird dieser dschihad nicht erwartet. Zum großen Dschihad wissen sich alle Muslime aufgerufen. Bekannter ist allerdings der kämpferischere dschihad. Oft werden die beiden ersten Formen von dschihad gemeinsam als „der große dschihad“ bezeichnet.
Initiative “Nicht im Namen des Islam!“
Vereinigung von Menschen muslimischen Glaubens sowie von muslimischen Gemeinden und Vereinen, die es als ihre Pflicht betrachten, klar und islamisch fundiert Stellung zu terroristischen Ereignissen zu beziehen.
Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Religionen - Einige Beispiele (Organisationen)
Arbeitskreis C-I-D „Unterwegs im christlich - islamischen Dialog“ Arbeitskreis christlicher(kath/evang) und muslimischer ReligionslehrerInnen aus Wien und Niederösterreich
Association Jules Monchanin et Henry Le Saux pour la rencontre entre hindous et chrétiens
Französische Webseite eines Vereins, der das Werk beider katholischen Pioniere des interreligiösen Dialoges weiter führtBegegnungsstube Medina Deutscher Verein, der 1995 in Nürneberg gegründet wurde. Ihre Mitglieder entwickeln genmeinsam Bildungsprojekte und beziehen politisch Stellungnahmen.
Brücke-KÖPRÜ (Nüremberg) Begegnungszentrum für Christen und Muslime. Die BRÜCKE besteht seit 1993 in
Nürnberg und hat für ihr jahrelanges Engagement 2005 den Interkulturellen Preis der Stadt Nürnberg verliehen bekommen. Das deutsche Bundesministerium des Inneren fördert seit 2004 die Brücke-Köprü als modellhaftes Begegnungsprojekt.CIBEDO Fachstelle der Deutschen Bischofskonferenz mit der Aufgabe, den interreligiösen Dialog zwischen Christentum und Islam, sowie das Zusammenleben von Christen und Muslimen zu fördern.Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) getragen. Sie entstand im Jahre 2006 unter dem Eindruck der damaligen „Karikaturenkrise“, als einmal mehr deutlich wurde wie dringend notwendig der Dialog zwischen Christentum und Islam ist. Initiiert von Dr. Paul Schulmeister, Präsident des Katholischen Akademieverbandes, gehören ihr u.a. auch Prof. Heinz Nußbaumer, Dr. Peter Pawlosky und Dr. Walter Greinert an, auf muslimischer Seite Omar Al Rawi, Tarafa und Amina Baghajati und Mouddar Khouja. Die Plattform arbeitet daran, aufbrechende Diskussionen inhaltlich konstruktiv und unaufgeregt aufzugreifen. So wird versucht, durch regelmäßige Gedankenaustausch einen Beitrag für die Qualität des allgemeinen Diskurses zu leisten..
Christlich-islamische Gesellschaft (CIG)
Deutscher Verein zur Förderung der Verständigung und des Dialogs zwischen Christen und Muslimen, christlichen Kirchen und islamischen GemeinschaftenCM-FI Christlich-Muslimische Friedensinitiative ist ein sehr dynamischer deutscher Verein mit einer informativen Webseite. Aktuell: Projekt Initiative „Integration gemeinsam schaffen - Kinder und Jugendliche in Deutschland“
DKR und die Buber-Rosenzweig-Medaille
Der deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit zeichnet seit 1968 Menschen, Projekte oder Einrichtungen aus, die sich für christlich-jüdische Zusammenarbeit engagieren. Die Buber-Rosenzweig-Medaille wird jährlich in Erinnerung an die jüdischen Philosophen und Pädagogen Martin Buber (1878–1965) und Franz Rosenzweig (1886–1929) verliehen.
Die Gesellschaft veröffentlicht auch die Zeitschriftt Compass, die frei zugänglich on line ist und sehrinteressante Essais bietet.Europäische Arbeitsgemeinschaft für Weltreligionen in der Erziehung
Diese Plattform bietet derzeit eine etwas veraltete Webseite, dafür aber sehr gute Verbindungen zu buddistischen Webseiten (siehe Links)Evangelischer Arbeitskreis Kirche und Israel in Hessen und Nassau Seine Aufgabe: Theologische Ergebnisse im christlich-jüdischen Dialog zu erzielen und wirksam werden zu lassen in der praktischen Verkündigung, in der Gemeindearbeit und im Unterricht. Mitglied der
KLAK (siehe unten) im Bereich der EKD.Georges Anawati Stiftung, Köln "In einer immer säkularer werdenden und häufig orientierungslosen Gesellschaft können Christen wie Muslime religiöse Orientierung und Wertevermittlung einbringen. In respektvollem Miteinander können sie so einen Beitrag zu einem
friedlichen Nebeneinander und produktiven Miteinander leisten." Quelle: Georges Anawati Stiftung
Interreligiöse Verständigung und Zusammenarbeit Österreichische interreligiöse Plattform mit einer sehr reichen Webseite
Jüdisch-christliche Beziehungen Diese Plattform arbeitet daran, die gegenseitige Achtung und das beiderseitige Verständnis zwischen Christen und Juden auf der ganzen Welt zu vertiefen. Auf ihrer Webseite gibt es Artikel, Rezensionen, kritische Reflexionen über das jüdisch-christlichen Verhältnis, Berichte, Stellungnahmen und sehr hilfreiche Links. CJ gehört zum
Internationale Rat der Christen und Juden
Haus Abraham Der Verein zur Förderung der Begegnung von Juden, Christen und Muslimen im
Kloster Denkendorf (Deutschland) wird von Menschengetragen, die sich dem Gedanken des friedlichen Miteinanders der Religionen und der Toleranz verbunden fühlen. TrägerInnen verschiedener Initiativen treffen sich im Kloster, wo laufend Begegnungen und Reflexionsveranstaltungen organisiert werden.
Koordinierungsrat der der Vereinigungen des christlich- islamischen Dialoges in Deutschland Dachorganisation mit einer sehr informativen Webseite und einer sehr ausführlichen Linkssammlung.Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden (KLAK)
Zusammenschluss von zur Zeit 22 Arbeitskreisen in den Landeskirchen im Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). . Die Konferenz setzt sich sehr deutliche Ziele: Die jüdischen Wurzeln des christlichen Glaubens zu entdecken und anzunehmen; aller Judenfeindschaft entgegenzutreten, Das Gespräch mit Juden und Jüdinnen zu suchen.Kontaktstelle für Weltreligionen Referat im Generalsekretariat der Österreichischen Bischofskonferenz. Sein Ziel ist, die gegenseitigen Beziehungen unter den Religionen aufzubauen und zu vertiefen. Die Kontaktstelle bietet Information und Beratung und koordiniert Initiativen für den interreligiösen Dialog.
Ökumenische und interreligiöse Zusamenarbeit am AKH Wien
Weg der Hoffnung
Spirituelle Initiative für einen Wandel unserer Gesellschaft. Ökumenisch-interreligiös (Österreich)Weltethos "Ein Weltethos will das, was den Religionen der Welt trotz aller Verschiedenheiten jetzt schon gemeinsam ist, herausarbeiten und zwar in bezug auf menschliches Verhalten, sittliche Werte und moralische Grundüberzeugungen." (Auszug aus der Erklärung zum Weltethos. Deklaration des Parlamentes der Weltreligionen)
"Wenn wir einander begegnen, wissen wir, wer wir sind"
A common Word Muslims and Christians together
Monastic Interreligious Dialogue
"Solange man das was man sich selbst wünscht nicht den anderen wünscht , dessen Glaube ist nicht perfekt.“
Mehmed Said Arvas
Quelle: "Türkiye“ (Europa-Ausgabe), 23.01.2003
MachsomWatch ist eine Frauen-NGo, die sich seit 2001 gegen die israelische Besatzung von palestinensisichen Gebieten äußert. lIhre Mitglieder protestieren gegen die Repression an die Palestineser: " We call for rejection of the policy that negates
Palestinian freedom of movement within their own territory and for an end to the Occupation that destroys Palestinian society and inflicts grievous harm on Israeli society."
„Wenn du siehst, wie der Esel deines Gegners unter der Last zusammenbricht, dann … leiste ihm Hilfe! (
Quelle: jüdisches recht org)
Interreligiöser Dialog: internationale Initiativen
The Council for a parliament of the world's religions
UNESCO’s Interreligious Dialogue programme
World Conference of Religions for Peace "Stop war - end poverty - protect the earth" (RfP Deutschland )
SOL-Projekt: Interrreligiöser Kalender 2010 (Quelle: ORF)
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