die katholische Soziallehre
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LEHRE UND PRAXIS
(Zusammenfassung)
Die Botschaft des Evangeliums mit den sozialen Wirklichkeiten zu konfrontieren ist eine wesentliche Aufgabe christlicher Verkündigung und Bildungsarbeit. Aufgabe der Laien ist es, in freier Initiative Denken und Gesetze ihrer Gemeinschaft mit dem Geist der Gerechtigkeit und des Friedens zu durchdringen. Die Zusammenarbeit der christlichen Kirchen im Kampf gegen Hunger und Elend stärkt das Bewusstsein der Gemeinsamkeit im Einsatz für eine menschengerechte Welt. Die gemeinsame Praxis belebt den ökumenischen Dialog. Die Sorge um den Aufbau einer Zukunft der Gerechtigkeit und des Friedens vereint Christinnen und Christen auch mit ihren
jüdischen Schwestern und Brüdern, und darüber hinaus mit den Gläubigen aller Weltregionen. Die weltlichen Sachbereiche von Kultur, Wirtschaft und Politik liegen in der Verantwortung der Laien, die sich mit ihrem Einsatzfür die dringenden Nöte unserer Zeit
allen Menschen öffnen In der Beurteilung konkreter Situationen gelten grundlegende Kriterien der Unterscheidung entsprechend den natürlichen, sittlichen und übernatürlichen Werten. Dabei hat niemand das Recht, die Autorität der Kirche für sich allein in Anspruch zu nehmen. Vielmehr sollen offene Fragen im Dialog und im Blick auf das Gemeinwohl gelöst werden.
Zwölftes Kapitel: Soziallehre und kirchliches Handeln
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