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christliche Sozialethik

DIE GRUNDWERTE DES GESELLSCHAFTLICHEN LEBENS

(Zusammenfassung)

     

Viertes Kapitel: Die Prinzipien der Soziallehre der Kirche (5)

ksoeste


Das 2. Vatikanische Konzil:

Dogmatische Konstitution
über die Kirche

"Gaudium et spes"


 
 
 
Stimme der Päpste
 

 
Benedikt XVI. Caritas in veritate
(Die Liebe in der Wahrheit)
(2009)
 
Benedikt XVI.
Spe salvi
(Auf Hoffnung hin)
(2007)
 
Benedikt XVI. Deus caritas est (Gott ist die Liebe)
(Auszüge aus der Enzyklika: Das Liebestun als Auftrag der Kirche)
(2005)
 
Päpstlicher Rat Iustitia et Pax Sozialkompendium der katholischen Kirche

(2004)

 

Johannes Paul II.
Enzyklika

Centesimus annus
zum hundertsten Jahrestag von
Rerum Novarum
(1991)
 
Paul VI.
Apostolisches Schreiben
Octogesima adveniens
achtzig Jahre nach Rerum Novarum
(1971)
 
Pius XI.
Enzyklika
Quadragesimo anno
(vierzig Jahre nach Rerum Novarum)
(1931)
 
Leo XIII.
Enzyklika

Rerum novarum
Der Geist der Neuerung
(1891)
Wahrheit, Freiheit, Gerechtigkeit und Liebe
sind menschliche und soziale
Grundwerte
.
Sie sind eng verbunden mit der Würde der Person
und bilden die
Grundlage für die Gestaltung
 
eines guten menschlichen Zusammenlebens.

 

Wahrheit


 
Nach der Wahrheit zu streben, sie zu achten
und verantwortungsvoll zu bezeugen
ist jedem Menschen  aufgetragen.
 
Die Würde des Menschen erfordert deshalb
die Gestaltung des Zusammenlebens
auf der Grundlage der Wahrheit.

 

Freiheit


 
Jeder Mensch hat das Recht,
als freies, verantwortliches Wesen anerkannt zu werden,
weil er/sie nach dem Bilde Gottes geschaffen ist.
 
Freiheit bedeutet, eigene Vorstellungen
im religiösen, kulturellen und politischen Bereich zu entwickeln
und die eigene Meinung zu äußern,
über das eigene Leben zu entscheiden
und Initiativen wirtschaftlicher, sozialer und politischer Art zu ergreifen.
 
Freiheit bedarf einer Rechtsordnung,
um sich in Ausrichtung auf das Gemeinwohl und
in Verantwortung zu vollziehen.

 

Gerechtigkeit

 

 
Gerechtigkeit
 ist  der beständige, feste Wille,
Gott und dem Nächsten das zu geben, was ihnen gebührt.
Gerechtigkeit achtet Würde und Rechte der Person
entgegen einer einseitigen Bewertung
nach Kosten oder Nützlichkeit.
 
Um Strukturen sozialer Gerechtigkeit zu schaffen,
verlangen die sozialen, politischen und ökonomischen Probleme
nach weltweiten Lösungen.
 

Der Weg der Liebe


 
Die Liebe ist das oberste Kriterium der Sozialethik.
Die Liebe setzt die Gerechtigkeit voraus und erfüllt sie.
 
Liebe äußert sich in Barmherzigkeit
gegenüber der konkreten Not des Nächsten.
 
Liebe erfordert in gleicher Weise das Engagement,
die Gesellschaft so zu organisieren und zu strukturieren,
dass der Nächste nicht im Elend leben muss.

Liebe wird so zu einer
sozialen und politischen Liebe
.  
als Antwort auf die weltweite soziale Frage.
manow