die katholische Soziallehre
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3. Europäische Versammlung Sibiu 2007
Sozialwort der christlichen Kirchen Österreich 2003
Charta Oekumenika Strassburg 2001
1. Europäische Versammlung Basel 1989
9. Vollversammlung des ÖRK , Porto Alegre (Brasilien)
Februar 2007
2. Europäische Versammlung Graz 1997
Ökumenische Zitate 11. Kapitel: Die Förderung des Friedens
Wir danken dir für deinen Segen und die Zeichen der Hoffnung, die schon jetzt in der Welt gegenwärtig sind: in Menschen aller Altersgruppen und in denen, die uns im Glauben vorangegangen sind; in Bewegungen, die sich für die Überwindung von Gewalt in all ihren Ausdrucksformen einsetzen, nicht nur für ein Jahrzehnt, sondern für immer; in dem tiefen und offenen Dialog, der in unseren Kirchen und mit Menschen anderen Glaubens eingesetzt hat in dem Bemühen, einander zu verstehen und zu respektieren; in all jenen, die sich gemeinsam – in aussergewöhnlichen Situationen oder im Alltag – für Gerechtigkeit und Frieden einsetzen. Wir danken dir für die gute Nachricht Jesu Christi und die Zusicherung der Auferstehung. In deiner Gnade, Gott, verwandle die Welt.
Sozialwort des ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich 2003
.Frieden schaffen und sichern (243) Während für die einen nur die Option der Gewaltfreiheit durch das Evangelium legitimiert ist oder wenigstens die konsequenteste Umsetzung der Botschaft Jesu darstellt, gehen andere von Recht und Pflicht zu Notwehr und Nothilfe auch unter Einsatz verhältnismä¾iger Gegengewalt als letztem Mittel aus. Sie sehen dies nicht als Widerspruch zum Evangelium, sondern als Erfüllung des Gebotes der Nächstenliebe. Präventiv handeln
(248) Wo Gewalt auf schlechten sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen beruht, ist sie nur durch umfassende gesellschaftliche Entwicklung zu beseitigen.
Präventiv handeln
(249) Christliches Sprechen über den Frieden und jedes Handeln der christlichen Kirchen wird vorrangig die Frage nach den Auswirkungen solcher Maßnahmen auf die benachteiligten und die schwächsten Gruppen der Gesellschaft stellen. In vielen Teilen der Welt sind dies Fremde, Flüchtlinge, Migranten und ethnische Minderheiten, sehr oft Frauen, Kinder und alte Menschen.Hier öffnet sich ein weiter Bereich persönlichen und gemeinschaftlichen Engagements von Christinnen und Christen.
Charta Oekumenika, Strassburg 2001
Wir verpflichten uns, • jeder Form von Nationalismus entgegenzutreten, die zur Unterdrückung anderer Völker und nationaler Minderheiten führt und uns für gewaltfreie Lösungen einzusetzen; • die Stellung und Gleichberechtigung der Frauen in allen Lebensbereichen zu stärken sowie die gerechte Gemeinschaft von Frauen und Männern in Kirche und Gesellschaft zu fördern.
Wir verpflichten uns allen Formen von Antisemitismus und Antijudaismus in Kirche und Gesellschaft entgegenzutreten; auf allen Ebenen den Dialog mit unseren jüdischen Geschwistern zu suchen und zu intensivieren.
Wir verpflichten uns, den Muslimen mit Wertschätzung zu begegnen; bei gemeinsamen Anliegen mit Muslimen zusammenzuarbeiten.
Wir verpflichten uns, die Religions- und Gewissensfreiheit von Menschen und Gemeinschaften anzuerkennen und dafür einzutreten, dass sie individuell und gemeinschaftlich, privat und öffentlich ihre Religion der Weltanschauung im Rahmen des geltenden Rechtes praktizieren dürfen; für das Gespräch mit allen Menschen guten Willens offen zu sein, gemeinsame Anliegen mit ihnen zu verfolgen und ihnen den christlichen Glauben zu bezeugen.
Andere christliche Stellungnahmen
Ökumenisches Begleitprogramm in Palästina und Israel (EAPPI)
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