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           Zitate

 

zum Schluss: Für eine Zivilisation der Liebe

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Die Frage nach Sinn und Ziel des Lebens


 
(575) „Die Versuche, auf die Notwendigkeit einer Zukunftsplanung im neuen Kontext der zunehmend von Komplexität und Interdependenz, doch immer weniger von Ordnung und Frieden geprägten internationalen Beziehungen zu reagieren, erweisen sich als
mühselig, Leben und Tod der Personen scheinen einzig in der Hand des wissenschaftlichen und technologischen Fortschritts zu liegen, der schneller vonstatten geht, als der Mensch seine Kosten und seinen Nutzen gegeneinander abwägen kann.
 
Andererseits deuten viele Erscheinungen darauf hin, dass die Menschen ‚in den nationalen Gemeinschaften mit hohem Lebensstandard mehr und mehr die Erfahrung machen, dass kein äußerer Wohlstand den Glückshunger zu sättigen vermag, und beginnen dem Trugbild eines unbegrenzten anhaltenden glücklichen und sorglosen Lebens auf Erden zu entsagen. Zugleich
erstarkt das Bewusstsein der menschlichen Personenwürde und ihrer unverzichtbaren und universalen Rechte und damit verbunden das Bemühen, gerechtere und der Menschenwürde angemessenere Beziehungen untereinander herzustellen’.“
 
 

Eine bessere Welt ist möglich

 
 
(579) „Die christliche Hoffnung erfüllt das Engagement im sozialen Bereich mit großem Tatendrang, weil sie den Menschen Vertrauen einflößt in die Möglichkeit, eine besser Welt zu schaffen, auch wenn ihnen andererseits  bewusst ist, dass es kein ‚Paradies auf Erden’ geben kann. ... Die religiösen Beweggründe für dieses Engagement sind nicht allen gemeinsam, aber die moralischen Überzeugungen, die sich daraus ergeben, sind ein Punkt, an dem sich die Christen und alle Menschen guten Willens begegnen.“

Der Ruf nach Erneuerung


 
(577) „Angesichts der schweren Formen von Ausbeutung und sozialer Ungerechtigkeit macht sich ‚immer  verbreiteter und heftiger das Verlangen nach radikaler persönlicher und gesellschaftlicher Erneuerung bemerkbar, die allein imstande ist, Gerechtigkeit,
Solidarität, Wahrhaftigkeit und Transparenz zu gewährleisten’.“
 
 

Die Liebe übersteigt die Gerechtigkeit


 
(582) „Die menschlichen Beziehungen können nicht einfach nur durch Gerechtigkeit geregelt werden: ‚der Christ weiß, dass die Liebe der Grund ist, weshalb Gott mit den Menschen in Beziehung tritt. ... Die Liebe soll daher jeden Bereich des menschlichen Lebens beseelen und sich desgleichen auf die internationale Ordnung ausdehnen. Nur
eine Menschheit, in der die ‚Zivilisation der Liebe’ herrscht, wird sich eines wahren und bleibenden Friedens erfreuen können. Vor diesem Hintergrund empfiehlt das Lehramt nachdrücklich die Solidarität, denn diese vermag das Gemeinwohl zu garantieren, indem sie die umfassende Entwicklung der Person fördert.“
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